Asahi Pentax Super-Takumar 50mm/1.4 M42

Revidiert

$241.61

1 vorrätig

Asahi Pentax Super-Takumar 50mm/1.4 M42

Dieses 7-Linsen Pentax 50 mm/ 1.4 mit Thorium-Glas wurde im August 2026 revidiert. Die Linsen sind klar und ohne Vergütungsschäden oder Kratzer. Mehr Informationen zu den „gelben“ Linsen in den Informationen unten. Die Blendenlamellen sind fettfrei und ohne Abrieb. Der Scharfeinstellring dreht fein. Das Gehäuse hat leichten Farbabrieb an den Kanten der Metallringe.

Gelifert mit:
– Pentax Original Aufsteck-Frontdeckel („Asahi Pentax“)
– Rückdeckel M42

Kostenloser Versand innerhalb der Schweiz

Technische Asahi Pentax Super-Takumar 50mm/1.4 M42:

– Asahi Optical Co., Japan (Pentax)
– 2. Version: Der 7-Linser mit Thorium-Glas
– Brennweite: Standard-Festbrennweite für Kleinbild / Vollformat 50 mm
– Lichtstärke: 1.4 sehr lichtstark, ideal für Aufnahmen bei wenig Licht und Freistellung mit unscharfem Hintergrund
– Seriennummer: 2296535
– Anschluss: M42-Schraubgewinde
– Blendenbereich: Blende 1.4 bis  Blende 16 mit Raststufen und
– Umschaltbarer Auto-/Manuell-Schalter auf der Rückseite Manueller Fokus
– Auf der Rückseite des Blendenumschalters ist die Werkscodierung 37801 eingeprägt

Mehr Informationen zum Asahi Pentax Super-Takumar 50mm/1.4 M42

Vom Super-Takumar 50mm f/1.4 gab es historisch zwei Varianten. Anhand der Seriennummer (über 2 Millionen) und der sichtbaren Eigenschaften handelt es sich hier um die 7-Linsen-Version (7 Elemente in 6 Gruppen), gebaut etwa zwischen 1965 und 1971:

Das gelbliche Glas (Thorium-Element  ist gut zu erkennen. In dieser Modellreihe verwendete Pentax Thoriumoxid im Glas der hinteren Linsengruppe, um optische Aberrationen zu minimieren und eine damals herausragende Bildschärfe zu erzielen.
Hintergrund zur Vergilbung: Über die Jahrzehnte führt die schwache Strahlung des Thoriums zu Farbzentren im Glas, die den typischen „Bernstein-“ bzw. „Gelbstich“ erzeugen.

Nutzung: Viele Fotografen und Filmer schätzen genau diesen warmen Retro-Look und lassen die Vergilbung unverändert.

Sicherheit: Die Strahlung dringt kaum durch das Gehäuse und ist bei normaler Handhabung und Lagerung unbedenklich (solange das Glas nicht zersplittert oder mechanisch geschliffen wird).

Bildcharakter und Einsatz heute:
Beliebt bei Digitalfotografen und Filmemachern: Dank des einfachen M42-Gewindes lässt sich das Objektiv mit günstigen mechanischen Adaptern an fast jede moderne spiegellose Kamera anpassen (z. B. Sony E-Mount, Canon RF, Nikon Z, Fujifilm X, Micro Four Thirds).

Bokeh und Schärfe:
Bei Blende 1.4 liefert das Takumar es ein weiches, cremiges Bokeh mit klassischem Vintage-Charakter und neigt zu ausgeprägten, stimmungsvollen Lichtreflexen (Flares). Ab Blende 2.8 bis 4 wird das Bild bis in die Ecken sehr scharf.
Mechanische Haptik: Das Objektiv besteht vollständig aus Metall und Glas. Der manuelle Fokusring läuft bei unserem Exemplar extrem präzise und samtweich mit einem langen Einstellweg.

Werden die Bilder trotz der Gelbfärbung der Linsen gut?

Ja, absolut. Die Vergilbung zerstört die Bildqualität keineswegs, hat aber konkrete Auswirkungen je nach Aufnahmemedium:

Schwarz-Weiss-Film: Hier ist die Gelbfärbung sogar ein Vorteil. Sie wirkt wie ein klassischer Gelbfilter, der den blauen Himmel abdunkelt, weisse Wolken plastischer hervortreten lässt und den Kontrast verbessert.
Farbfilm: Auf Farbfilm erzeugt das Objektiv einen ausgeprägten, warmen Vintage-Look (goldener, nostalgischer Farbton), der von vielen Fotografen bewusst als Stilmittel gesucht wird.
An modernen Digitalkameras:
Automatischer Weißabgleich (AWB): Die Kamera gleicht den Farbstich bei Standardeinstellungen im Bildprozessor weitgehend automatisch aus. Viele Aufnahmen wirken dadurch farblich fast normal oder nur dezent wärmer.
RAW-Format: Falls im RAW-Format fotografiert wird, lässt sich der Weißabgleich bei der Nachbearbeitung mit einem Klick auf ein neutrales Grau/Weiß exakt neutralisieren.
Lichtverlust: Das bräunlich-gelbe Glas fungiert wie ein leichter Farbfilter. Es schluckt etwa eine halbe bis eine ganze Blendenstufe Licht, was Digitalkameras durch die Belichtungsmessung jedoch automatisch ausgleichen.
In der analogen Fotografie:

Fazit zur Bildqualität:

Optisch bleibt die Grundschärfe und das beliebte weiche Hintergrund-Bokeh vollständig erhalten. Sollte der Gelbton dennoch stören, lässt er sich jederzeit durch mehrtägige Bestrahlung mit einer günstigen UV-Lampe oder am sonnigen Fensterbrett wieder aus dem Glas „ausbleichen“